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Bauernregeln
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Alte deutsche Bauernregeln oder auch der hundertjährige Kalender genannt.

Quellenverzeichnis kommt von Benno Waurisch Titel:Alte deutsche Bauerenregeln
Bauernregeln sind ebenso Bestandteil unseres Volksgutes wie das Volksled und das Sprichwort und sie haben mit diesem durchaus leicht erkennbare Berührungspunkte. So können wir zum Beispiel wiederholt feststellen, daß einebestimmte Aussage oder Regel in mehreren Varianten wiedergegeben, daß in verschiedenen Reimen mit anderen Worten die im Prinzip gleiche Erkenntins zum Ausdruck gebracht wird.
Beispiele dafür sind unter vielen anderen die Regeln, die sich auf ,,Mariä Lichtmeß (2. Februar) oder auch auf den Jahrestag St. Ägidius ( 1. September) beziehen. Das läßt einerseits darauf schließen, daß die verschiedenen Leserarten in landschaftlich verschiedenen Gebieten unabhängig voneinander entstanden sind, zum anderen aber auch, daß sie bei der mündlichen Weitergabe verändert und abgewandelt wurden, vergleichbar dem ,,Umsingen" eines Kunstliedes zum Volkslied.
Nicht weniger nahe liegen die Berührungspunkte zum deutschen Sprichwörter. Denken wir zum Beispiel an die Wetterwendigkeit des April, die nicht nur von den Bauernregeln erfaßt, sondern auch im übertragenen Sinn ,,sprichwörtlich" geworden ist.

Es ist Regenwetter zu erwarten