Jahreskalender Tschernitz-Wolfshain
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Bauernregeln
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Im Jahresverlauf des altrömischen Kalenders wurde am ersten Tag des ersten Monats der Geburtstag des Kriegsgottes Mars gefeiert, der auch in seiner Eigenschaft als Naturgott die Ernte segnen oder vernichten konnte. Ihm verdankt der März (lat. Martius - dem Mars heilig) seinen Namen.
Im deutschen Sprachraum sind Bezeichnungen wie Frühlings- oder Lenzmonat, auch ,,Lenzig", bekannt.

Ein feuchter, fauler März ist des Bauern Schmerz.

Im deutschen Sprachraum sind Bezeichnungen wie Frühlings- oder Lenzmonat, auch ,,Lenzig", bekannt.

Ein feuchter, fauler März ist des Bauern Schmerz.

So wird auch verständlich, was die nachstehenden Sprüche über Wünsche des Bauern an das Märzwetter und die sich damit verknüpfenden Hoffnungen zum Ausdruck bringen:

Wenn sich heiter zeigt der März, freut sich auch des Landmanns Herz.

Der Eggenstaub und Winterfrost macht den Bauer wohlgetrost.

März ohne Naß macht voll das Faß.

Dem Golde gleich ist Märzenstaub, er bringt uns Kraut und Gras und Laub.

Märzenstaub ist hochgeehrt, das Lot wohl einen Taler wert.

1.März.2.März.3.März.4.März.5.März.6.März.7.März.8.März.9.März.10.März.
11.März.12.März.13.März.14.März.15.März.16.März.17.März.18.März.19.März.20.März.
21.März.22.März.23.März.24.März.25.März.26.März.27.März.28.März.29.März.30.März.
31.März.

Märzstaub und Aprilregen bringen im Mai großen Segen.

Staubiger März bringt viel Roggen und Weizen.

Warmer März, nasser April, kühler Mai füllen Keller und Kasten und machen viel Heu.

März trocken, April naß, Mai luftig, von beiden was, bringt Korn in den Sack und Wein ins Faß.

Viel Schnee, den uns der Lenz entfernte, läßt zurück uns reiche Ernte.

Trock`ner März mit vielem Nebel verheißet ein gesegnet` Jahr.

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